24 Dez 2010

Wie kann ich mein Marathontraining am besten in den Alltag einbauen?

Veröffentlicht von admin

Ein Marathon ist für die meisten – wenn nicht für fast alle – ambitionierten Läufer über kurz oder lang ein Ziel. Als Marathonläufer gehört der Läufer zu einer Elite, die wenigsten erreichen dieses Ziel. Ein Problem für die meisten Läufer, die arbeiten müssen, ist, dass sie neben der Arbeit und möglicherweise noch der Familie laufen wollen bzw. müssen, um nicht außer Form zu geraten. Ein weiteres Problem ist oft, dass die Jahreszeit für den Marathon unpässlich ist. So finden die meisten Marathonläufe im Frühjahr statt. Das würde bedeuten, dass Sie im Winter trainieren sollten, um im März oder April fit zu sein. Auch die Frage, wie dieses Problem umgangen werden kann, soll im Folgenden thematisiert werden.

Marathontraining trotz Arbeit?! Natürlich! Aber wann?

Marathontraining generell bedeutet, dass der Läufer in der Woche zwischen 40 und 80 Kilometer laufen sollte. Das heißt, dass Sie zwischen vier und sechs Mal pro Woche laufen sollten. Neben der Arbeit bietet es sich natürlich an, vorher oder nachher zu laufen. Arbeiten Sie im Schichtsystem, so sollten Sie versuchen, tagsüber zu laufen, um sich bereits an die Zeit des Marathons zu gewöhnen (diese finden meist am Vormittag statt), ist einem dies jedoch nicht möglich, so ist es auch nicht schlimm, wenn Sie morgens oder abends trainiert. Bei abendlichen Läufen sollte allerdings versucht werden, einen Lauftreff zu finden, um Gleichgesinnte zu treffen, die einen motivieren können. Auch ist darauf zu achten, dass Sie sich in der Dunkelheit mit heller Kleidung oder bestenfalls sogar Reflektoren aufmerksam machen. Abends ist von Waldläufen abzuraten, hier wäre es besser durch die Stadt bzw. die Ortschaft laufen, um Gefahren (wie umknicken) aus dem Weg zu gehen. Ein großes Problem bei morgendlichen Läufen ist, das der Läufer Gefahr läuft, ein Motivationsproblem zu bekommen: so neigt er vermutlich dazu, lieber noch 2 Stunden zu schlafen als laufen zu gehen. Hier sollte die Familie integriert werden und vollkommen hinter dem Projekt “Marathonlauf” stehen, so kann die Motivation gewährleistet werden. Circa einen Monat vor dem Marathonlauf bietet es sich an, sich eine Woche Urlaub zu nehmen, um in ein Trainingslager zu fahren und die Form zu überprüfen. Was in der Vorbereitung, die nahezu perfekt verlaufen soll, nicht fehlen darf, sind Wettkämpfe unter den 42,195 Kilometern zu laufen. Diese können zu Familienereignissen gemacht werden, so bietet es sich als Vater an, mit Kind und Kegel über ein Wochenende in eine große Stadt zu fahren. Hier kann das Angenehme (einem Städtetrip) mit dem Nützlichen (dem Vorbereitungslauf) verbunden werden.

Marathontraining im Winter

Falls der Marathon im Frühjahr stattfindet, ist es notwendig, das Training in den Winter zu verlagern. Optimal ist es dann natürlich, weiterhin draußen zu laufen (vorwiegend tagsüber). Ist dies nicht möglich, dann ist zu differenzieren: lieber 20 Euro im Monat für ein Fitnessstudio ausgeben oder den Marathonlauf in Gefahr sehen? Hier trennt sich in gewisser Weise die Spreu vom Weizen und gerade im Winter wird sich zeigen, wer für den Frühjahrsmarathon fit ist (mental und körperlich).

Marathonbücher – eine interessante Hilfestellung, gerade für “Neulinge”

Interessant kann ebenfalls sein, sich einen Ratgeber anzuschaffen. Hier empfiehlt sich das Buch “Das große Laufbuch” von Herbert Steffny. Dieser geht in seinem Buch ganz persönlich mit verschiedenen Trainingsplänen auf die Bedürfnisse verschiedener Läufer ein.

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